Mit dem Auto durch die Serengeti

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Als Kind war ich selber oft dort, nun waren wir mit dem Sommerkind im Serengeti-Park unterwegs.

Der Serengeti-Park Hodenhagen ist wahrscheinlich das Ausflugsziel schlechthin in der Gegend. Von diesem Erlebnispark haben wir so viele Fotos aus meiner Kindheit, dass ich mich an kaum einen anderen Besuch erinnern kann. Da war es natürlich an der Zeit auch wieder mit dem Töchterchen den Park zu besuchen.

Wir sind mit dem Auto durchgefahren, Bus kann ja jeder ; ). Das Sommerkind war gerade drei Jahre geworden und ist damit in den vollen Kinderpreis gefallen, aber dazu später mehr.
Die Schlange an den Kassen war kurz, als erstes bietet es sich an noch einen Pipistop vor dem Beginn der Safari zu machen. Großer Parkplatz samt gut ausgestattetem, großem Klohäuschen ist direkt nach den Kassen vorhanden. Der Start mit dem Auto ist dann minimal unübersichtlich. Wir waren nicht die einzigen die sich erstmal verfahren haben. Da könnte man noch etwas nachbeschildern.

Das durchfahren mit dem Auto ist das Highlight schlechthin. Nach den ersten Gehegen kommt dann auch die riesige Streichelwiese mit Ziegen, Eseln, Ponys, Alpakas und vielem mehr. Dort kann man sich einen Waffelbecher voll mit Futter kaufen wenn man mag. Die Ziegen waren die Nummer eins schlechthin und wir hätten wohl den ganzen Tag dort verbringen können.

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Weiter ging es dann wieder mit dem Auto. Man durchfährt einige Gehege in denen man mehr oder weniger die Fenster öffnen darf. Gerade bei den Raubkatzen müssen diese natürlich fest verschlossen sein. In besagten Gehegen stehen Wärter in Autos bereit, aber von einem Vorfall habe ich noch nie gehört. Löwen, Tiger und Co aalen sich auch viel lieber in der Sonne als zu den Autos zu kommen. Das überlassen sie den ungefährlichen Bewohnern in anderen Gehegen.

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Bei den Elefanten angekommen kann man sich ebenfalls noch einmal die Beine vertreten. Dort gibt es Toiletten, Eis und noch einen Fußweg zum Freizeitbereich des Parks.

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Die Fahrt durch die Gehege erinnert an die Jurassic Park Filme, besonders da das Sommerkind ihren Dino nicht Zuhause lassen konnte ; ).
Früher waren vor allem die Affen, die jedes Auto erklommen, die großen Stars, heute ist das leider nicht mehr der Fall. Aber klar, da kam viel abhanden und es wurde auch sicherlich viel aus den Autos gefüttert.

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Der Freizeitteil des Parks ist nocheinmal riesig und trotz großem Andrang waren für alle Besucher Parkplätze vorhanden. Ich kann mich nicht erinnern jeweils so weit am Gelände entlanggefahren zu sein, aber am Ende erwartete uns nochmal eine riesige Parkplatzfläche. Da kann es also nicht eng werden, auch wenn man eventuell weiter laufen muss.
Natürlich waren wir genau zur Mittagszeit dort und das Restaurant war wahnsinnig voll. Man ist aber nicht gezwungen zu warten, abgesehen vom Restaurant und den Imbissen stehen noch viele Flächen zum essen von mitgebrachten Speisen und sogar ein Grill zur Verfügung.

Das Gelände ist sehr weitläufig, für kleinere Kinder sollte man unbedingt Buggy, Bollerwagen oder Trage dabei haben. Hatten wir dieses Mal leider nicht, aber zur Not fährt man einfach ein paar Stationen mit der Parkbahn. Aber Vorsicht, es gibt zwei verschiedene Züge die sich den Hauptbahnhof teilen!

Am Park sind für die Kleinen gerade die Spielplätze top! Da kann nach der langen Autofahrt so richtig getobt werden.

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An Attraktionen ist für jeden etwas dabei. Wildwasserbahn, Riesenrad, Wassershow und viele andere großartige Gefährte. Relativ neu ist außerdem die Dschungel-Safari, eine große Anlage auf deren Inselchen (und in den fünf begehbaren Gehegen) man viele verschiedene Affenarten finden kann.

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Für Kleinkinder gibt es einen Bereich mit fünf bis sechs kleinen Fahrgeschäften und noch eine Ecke mit drei kleinen Fahrgeschäften, die sind allerdings seeehr klein.
Als wir das letzte Mal dort waren, war das Sommerkind noch keine zwei Jahre alt, da war dieses Angebot top, zumal sie noch keinen Eintritt bezahlt hat. Dieses Mal, mit drei, waren die sehr langsamen Karussells leider nicht mehr wirklich etwas für sie. Die sind doch eher etwas für U3-Kinder. So hatte sie eigentlich nur Spaß an den Tieren und dem Riesenrad. Autoscooter mit Papa und die fliegenden Elefanten mit Mama waren auch noch okay, aber nichts Besonderes. Die Entenfahrt ist sehr süß ; ).

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Alles in allem ist der volle Kinderpreis für Dreijährige meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Mit einem Kind das in anderen Parks gerne in den größeren Fahrgeschäften unterwegs ist, gibt es leider viele Enttäuschungen. Besonders schlimm war, dass das Sommerkind nicht in die, vergleichsweise unspektakuläre, Wildwasserbahn durfte. Von denen ist sie nämlich ein richtig großer Fan.
Die Fahrgeschäfte sind, ausgenommen von denen für die ganz Kleinen, alle ab vier Jahre oder aber ab mindestens 110cm Körpergröße. Außerdem müssen Kinder bis sechs oder acht Jahre überall begleitet werden. Selbst auf dem Nostalgiekarussell, das wirklich nur schleicht, mussten wir mit Platz nehmen. Ebenso ist die Nutzung der Teppichrutsche(!) erst ab vier Jahren, und dann bis sechs Jahre unter Begleitung, erlaubt. Das ist dann schon lächerlich, gerade wenn der volle Preis (immerhin 24€) auch für Kinder U4 entrichtet werden muss.

Ebenfalls negativ aufgefallen sind uns die überall leeren Hundekottütenspender. Wir hatten den Zwergenhund nicht dabei und klar, es ist großzügig Hunde überhaupt hinein zu lassen, aber wenn ich diesen Service anbiete, muss ich mich besser darum kümmern.

Alles in allem mag ich den Serengeti-Park wirklich sehr gern und die Fahrt durch die Gehege ist wunderbar, aber zu empfehlen ist der Park entweder für Familien mit Kindern U3 oder wieder ab 4+ Jahre.

Ein tolles Video findet ihr übrigends auch von den Spielzeugtestern auf YouTube.

Wart ihr schon dort? Und wie hat es euch gefallen?

Liebe Grüße
Nicole

 

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4 Gedanken zu “Mit dem Auto durch die Serengeti

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