Baby- und Kleinkindkursmarathon

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Musikalische Früherziehung gehört mittlerweile genauso zum Kleinkindalltag wie das Babyschwimmen und jegliche Mutterkindaktivitäten wie Babymassage, Krabbelgruppen oder Elternkindturnen.
Möchte man hier über Sinn oder Unsinn diskutieren, ist man meist auf einem völlig verlorenen Posten und deshalb möchte ich Euch heute von unseren Erfahrungen berichten.

Angenfagen haben wir mit dem Babyschwimmen. Ja, da wollten wir tatsächlich gerne hin. Einfach weil es sich schön anhörte einmal die Woche einen festen Termin mit Baby zu haben.
Der erste Dämpfer kam als sich herausstellte, dass die meisten Kurse eigentlich nur auf die Mütter ausgerichtet sind. Bei manchen war ohnehin nur ein Elternteil im Preis berücksichtigt, bei anderen gab es ausschließlich Vormittagstermine. Tja, blöd, wenn Mann da auch gerne mitmachen möchte.
Als wir einen Kurs für den späten Nachmittag gefunden hatten, fiel dieser leider nach drei Stunden aus, da es kaum Teilnehmer gab. Schade, oder?
Tatsächlich waren diese drei Termine extrem stressig. Die Umkleiden (trotz frisch renoviertem Bad) zu klein (erst recht mit MaxiCosi), das durchgetacktete Programm nicht für jeden etwas und Baby hatte natürlich auch nicht immer Lust jetzt gerade baden zu gehen.

Für Babymassage und Co gab es hier nicht genügend Angebote und unsere Tochter war eigentlich schon zu alt, da wir umgezogen sind als sie etwa ein halbes Jahr alt war. Ich hatte aber auch nicht wirklich Interesse daran.

Der erste Erfolg zeigte sich in der Krabbelgruppe. Als das Sommerkind ein Jahr alt war, haben wir uns einer kirchlichen Krabbelgruppe angeschlossen. Anfangs hatten die Kinder zwar noch nicht so viel voneinander, aber für mich war es natürlich eine willkommene Abwechslung am Vormittag.
Mittlerweile treffen wir uns immernoch mindestens einmal die Woche und seit die ersten Kinder in den Kindergarten gehen, auch ab und an Nachmittags.

Mit eineinhalb haben wir mit dem Elternkindturnen angefangen. Auch das war ein voller Erfolg. Nur die Sing- und Bewegungsspiele waren lange Zeit Nichts für Töchterchen, womit wir zum nächsten Thema kommen:

Die musikalische Früherziehung!
Da wäre ich wirklich gerne hingegangen, allerdings war ruhig sitzen und zuhören oder alles was mit Vorgabe ausgeführt werden sollte, eben lange Nichts für das Kind und so haben wir es nicht versucht.
Da wir aber beide Musik sehr lieben und ich selber mit sieben Jahren Klarinette erlernt und auch lange gespielt habe, haben wir verschiedene Instrumente Zuhause, von Gitarre bis hin zu Keyboard. Und das Sommerkind ist mit Eifer dabei und Mama geht das Mutterherz auf ; ).
Vielleicht wird es ja auch ohne Kurs etwas mit der musikalischen Zukunft.

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Wie ist das bei Euch so?

Liebe Grüße
Nicole

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4 Gedanken zu “Baby- und Kleinkindkursmarathon

  1. Wir sind mit 4 Monaten zur Krabbelgruppe. Mit 1 1/2 dann in den Musikgarten. Die Einrichtung dort lud uns dann auch dazu ein direkt beim Miniturnen mitzumachen, da der Miniheld schon so gut zu Fuß unterwegs war. Das waren dann drei Termine die Woche. Irgendwann verlor er aber das Interesse an der Musik und wir stiegen auf Töpfern um. Manchmal habe ich auch überlegt, ob das alles zu viel für ihn sein könnte, aber heute weiß ich, er braucht das. Er ist sehr aktiv und braucht irgendwie immer Beschäftigung, die durch Kita alleine offensichtlich nicht befriedigt wird, so dass er aktuell auch einen Fußballverein besucht 1-2 Mal die Woche. Aber das ist inzwischen der einzige Verein ^^ Und selbst der fordert ihn anscheinend nicht ausreichend.

    Mit Mini 2 werde ich wohl auf jeden Fall Krabbel- und Turngruppe wieder anvisieren, davon hat der Miniheld damals sehr profitiert

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    • Wow, das ist ja mal ein Wochenplan! Töpfern? Echt?
      Wenn das Sommerkind alt genug ist, werden wir sicher auch noch einen Verein hinzufügen. Mal sehen was dann so angeboten wird und woran sie interessiert ist.
      Das Turnen werden wir auf jedenfall beibehalten. Da sind wir mittlerweile in der Gruppe Ü2,5. Ab 4 ist dann ohne Eltern.

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  2. Liebe Nicole,
    wir haben ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Babyschwimmen war für mich gar nichts. Das Umziehen irgendwo in einer kleinen Ecke auf dem Boden etc. Im Wasser fand es meine Tochter allerdings super, sodass wir zwei Kurse durchgezogen haben. Dann fing zum Glück die Krabbelgruppe an und damit konnte dann auch ich leben. Mit dem Babyjungen, habe ich das Babyschwimmen aber jetzt einfach sein gelassen. Was die musikalische Früherziehung angeht bin ich schon sehr gespannt. Bei uns im Kindergarten gibt es eine Musikschule und das Tochterkind erzählt immer ganz begeistert davon, dass sie das auch machen will, wenn sie alt genug dafür ist. Mal sehen ob das so bleibt. Liebe Grüße, Antonia

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