Die Sache mit dem Töpfchen

‚Wir lassen jetzt die Pampers weg‘, sagte ich die Tage zu unserem Sommerkind.

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Tatsächlich habe ich schon lange überlegt das jetzt mal durchzuziehen, mich aufgrund unseres Teppichbodens aber immer wieder dagegen entschieden. Jetzt ist die Zeit einfach reif für das trocken werden!
Töchterchen weiß sehr wohl, wozu das Töpfchen da ist. Sie hat mehrere Bücher zu dem Thema und drei (!) verschiedene Topfarten. Geklappt hat, gerade Groß, auch schon des öfteren wunderbar, aber eben nur, wenn man eh grad im Bad war.

Unsere vielen Topfarten haben wir übrigends nicht selber gekauft. Das normale Töpfchen (ein günstiges von NUK) gab es kurz nach der Geburt schon gebraucht vom Patenonkel (kann man scheinbar nicht früh genug haben ; ) und einen Aufsatz (von dm) zum auflegen gab es mit etwa einem Jahr vom Uropa (weil der Sohn des Cousins auch so einen hat ; ). Zusätzlich gekauft haben wir dann mit etwa eineinhalb Jahren den Toilettentrainer Kiddyloo.
Die beiden ersten Varianten sind leider nicht gerade erfolgsversprechend. Nummer eins ist einfach nur unpraktisch und wurde jetzt durch ein vernünftiges Töpfchen ersetzt und Nummer zwei lenkt mit den bunten Bildern auf dem Polster einfach zu sehr ab („Teddy, auch ein Teddy, auch ein…“). Vielleicht können wir das Modell aber noch für unterwegs gebrauchen, wenn es soweit ist.
Auf dem gekauften Aufsatz mit Treppe sitzt das Sommerkind gerne, allerdings ist es momentan praktischer, ein Töpfchen im Wohnzimmer stehen zu haben. Wenn sie dann sauber ist, ist der Aufsatz sicher ganz toll. Zumindest kann sie ihn selber an der Toilette aufstellen.
Unser Fazit dazu: ein Töpfchen ist für uns unersetzbar, es sollte aber schon brauchbar durchdacht sein. Das heißt, es muss gemütlich sein, ein herausnehmbares Mittelteil besitzen und nach Möglichkeit noch hübsch aussehen. Für Jungs sollte der Spritzschutz hoch genug sein, habe ich mir sagen lassen ; ).

Jetzt habe ich also nach dem Mittagsschlaf die Pampers abgemacht, ihr nur den „Schlüpper“ angezogen und ihr erklärt, dass sie jetzt auf das Klo gehen darf, wie Papa und Mama.
Erstaunlicherweise klappte das direkt sehr gut. Den ganzen Nachmittag lief sie ohne Windel durch die Wohnung. Gegen Abend setzte sie sich ohne Aufforderung auf das Töpfchen und machte Groß. Zur Nacht kam wieder eine Pampers dran.

Am nächsten Tag ging es direkt weiter. Am späten Vormittag ging Pipi daneben, aber das macht ja Nichts. So wasche ich jetzt einfach mehr, da sie Unterhose und Leggings trägt (irgendwie muss man den Teppich ja schonen).

Die nächsten Tage lief es ähnlich. Seit Tag vier macht sie nun zuverlässig und ohne Erinnerung Groß auf dem neuen Töpfchen. Da wir einige Pipiunfälle hatten (sie merkt das scheinbar erst sehr spät), trägt das Sommerkind eine Hochziehwindel die ich ihr als Unterhose verkaufe ; ). Es klappt also erstaunlich gut und sie freut sich jedes Mal, wenn sie den Einsatz entleeren darf.
Das alte Töpfchen steht nun im Kinderzimmer, das neue im Wohnzimmer.

Wie macht Ihr es bei Euren Kindern? Oder seid Ihr schon durch damit?
Wie ist Eure Meinung? Abwarten oder schonmal ausprobieren?

Liebe Grüße
Nicole

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3 Gedanken zu “Die Sache mit dem Töpfchen

  1. Mit etwas über 1 Jahr hatte der Miniheld das 1. Mal Interesse am Töpfchen, weil er es bei einem anderen Kind gesehen hat und saß Stunden lang drauf, mit Büchern, Spielzeug und Co und hat gewartet, bis was rein ging, dann hörte das plötzlich wieder auf und ein paar Monate später kam es dann wieder, das Interesse. Wir haben ihn dann auch gelassen, denn gezwungen oder gedrängt klappt es ja eh meist nicht so wie man es gerne hätte.

    Besonders zu Hause oder im Garten habe ich ihn dann auch viel ohne Windel rumrennen lassen, damit er sich an adas Gefühl gewöhnt. Besonders wenn dann mal was daneben ging, erinnerte er sich später daran, wie unangenehm, die nasse Hose dann war.

    Irgendwnan reichte dann die Windel zum Schlafen nur noch und als ich merkte, dass die dann nach dem Schlaf immer noch trocken war, ließ ich auch die weg.

    Wir nutzten überwiegend das Töpfchen und als er größer war und auf die große Toilette wollte, liebte er den Aufsatz sehr. Auch weil durch das Polster die Klobrille nicht so kalt war.

    Aber im Grunde hatte er uns damals selber signalisiert, dass er bereit war.

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    • Mit etwa einem Jahr hatte sie da auch viel Interesse dran, da war auch die Zeit, wo es ein paarmal funktioniert hat.
      Ich bin ja froh, dass es jetzt so gut klappt ; ).
      Wie hat es bei Euch denn unterwegs geklappt? Hattet Ihr immer einen Aufsatz dabei? Oder wollte er da garnicht?

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